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Homöophatie
Dr. Roos


„Similia similibus curentur“  – „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“

Die Ähnlichkeitsregel


Ein Arzneimittel hilft zur Heilung dann, wenn es ähnliche Symptome in einem gesunden menschlichen Organismus hervorzurufen vermag. Stellen sie sich vor, Sie werden grippekrank und leiden an hohem Fieber, hochrotem Kopf, kalten Füßen und Händen, Ohrenschmerzen und Unruhe. Ein homöopathischer Arzt würde Ihnen aufgrund dieser Symptome Belladonna verschreiben. Warum? Angenommen Sie verwechseln die normale Kirsche mit der Tollkirsche (Belladonna). Kurz nach dem Essen fühlen Sie sich benommen, bekommen einen roten Kopf, Ihre Hände und Füße werden kalt, Sie entwickeln Ohrenschmerzen und schlafen schlecht. Vergleicht man nun die Symptome der Krankheit und des Giftes, stellt man fest, dass diese sich decken. Genau das ist der Kern der Homöopathie, die Ähnlichkeitsregel.

Homöophatie ist


Eine in sich abgeschlossene Behandlungsmethode auf dem Boden einer soliden medizinischen Ausbildung.

„In erster Linie bin ich Arzt, in zweiter Linie Homöopath.“ (Dr. Samuel Hahnemann) „Homöopathie ist eines der wenigen Spezialgebiete der Medizin, das keine Nachteile, sondern nur Vorteile hat.“ (Yehudi Menuhin)
Dr. med. Gertraud Roos


 
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Beruflicher Werdegang


 
       
Beruflicher Werdegang
1987-1993 Medizinstudium an der Philipps-Universität Marburg

Homöopathische Ausbildung
2000-2003 3-Jahres Kurs beim deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.

2005-2007 3-Jahres Kurs an der Gleeser Akademie homöopathischer Ärzte

2007-2008 Aufbaukurs Homöopathie

2009-2015 Fortgeschrittenenkurs Teil 1+2

2015 Mitglied der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (LMHI)

Lehrtätigkeiten
seit 2008 Dozentin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

seit 2008 Dozentin an der Gleeser Akademie homöopathischer Ärzte

Sept. 2015 Dozentin beim 3-Monats-Kurs der Hahnemann Gesellschaft

August 2016 Vortrag LMHI-Kongress in Buenos Aires

Sept. 2019 Vortrag LMHI-Kongress in Neapel

Veröffentlichungen im Rahmen des MMRH-Projekts
2009 Laurocesasus (Kirchlorbeer)

2010 Ranunculus bulbosus (Knolliger Hahnenfuß) + Ranunculus sceleratus (Gift- Hahnenfuß)

2014 Zincum (Zink)

2015 Kasuistiken, Ein Übungsbuch mit Lösungen, S. 41 + S. 108

Erstanamnese / Fallaufnahme

 

Entscheidend für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung ist eine umfangreiche Erstanamnese:

Das heißt ein Gespräch, in dem alle Ihre Krankheitssymptome herausgearbeitet und festgehalten werden. Diese dauert in der Regel ca. 1 – 1 ½ Stunden, bei Bedarf auch länger. Wir unterhalten uns über die Hauptbeschwerde, die Sie zu mir geführt hat, aber auch über andere, möglicherweise bestehende gesundheitliche Probleme.

Für mich als Ärztin ist es insbesondere wichtig, seit wann die Symptome bestehen, unter welchen Bedingungen sie auftreten und ob es Umstände gibt, unter denen sich die Beschwerden bessern oder verschlimmern. Außerdem interessieren Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten, Ängste, Träume, das Temperaturempfinden und vieles mehr. Wir suchen gemeinsam nach möglichen Krankheitsursachen und Belastungen.

Es werden Impfungen und bisherige Medikamenteneinnahmen abgefragt. Auch Erkrankungen bei Eltern, Großeltern und Geschwistern werden aufgezeichnet. Im Anschluss daran erfolgt eine sorgfältige körperliche Untersuchung. Auf diese Weise verschaffe ich mir ein umfangreiches Bild Ihres Gesundheitszustandes und Ihrer Beschwerden.

Ihr erster Besuch in meiner Praxis endet mit der Vereinbarung eines Kontrolltermins. Im Anschluss erarbeite ich das homöopathische Medikament, welches zur Behandlung Ihrer Beschwerden am Besten geeignet erscheint. Umgehend, spätestens jedoch am Folgetag, teile ich Ihnen den Namen des Medikamentes, die Dosierung (Potenz) und die Art der Einnahme mit.

Folgekonsultationen und Dauer einer homöopathischen Behandlung


 

Bei homöopathisch behandelten Erkrankungen handelt es sich in vielen Fällen um chronische Leiden, die sich nur über einen längeren Zeitraum kurieren lassen.


Daher werden im Anschluss an die Erstanamnese und die daraus folgende Behandlung zunächst Folgekonsultationen in Intervallen von 6-8 Wochen geplant. Während der ca. halbstündigen Kontrolltermine werden wir besprechen, in welcher Weise sich Ihre Symptome zwischenzeitlich geändert haben. Verbesserungen sowie neu aufgetretene Beschwerden oder auch sonstige Veränderungen liefern wichtige Informationen für die weitere Therapie. Mit Besserung der Beschwerden verlängern sich die Abstände der Folgekonsultationen bis zur Genesung.